Der Weg zur Gesundheit führt durch die Küche...nicht durch die Apotheke

Sebastian Kneipp

Die ayurvedische Ernährung

Ayurveda ein Lifestyle, der alles in sich vereint was Dich strahlen lässt.... 
Es handelt sich kurz gefasst um die Wissenschaft des langen Lebens.
Der Sinn der Ayurveda ist, dass wir uns die Intelligenz unseres Körpers und der Natur zunutze machen, um unser Leben voll auszuschöpfen.

Authentisch

  •  5000 Jahre alte Philosophie in Verbindung mit authentischen Anwendungen  ayurvedischer Prinzipien. 

Ganzheitlich

  • Effektive Ernährungs- und Gesundheitsberatungen.
  • Ayurvedische und auf TCM basierende Nahrungsmittelergänzungen und Körperpflegemittel. 

Individuell

  • Persönlich abgestimmte Ernährungs- und Gesundheitspläne. 


Merkmale der Ayurveda-Ernährung

Die ayurvedische Ernährung ist immer Typgerecht und ein(e) spezialisierte(r) Ernährungsberater(in) spricht immer eine Empfehlung aus, die sich nach der momentanen und individuellen Konstitution und ihrer zu behebenden Störung richtet. 

Die Auswahl und Zubereitung der Nahrungsmittel richten sich nach den Jahres- und Tageszeiten, der Lebensphase und werden nach den Zyklen des Lebens ausgewählt.

Entsprechend der Lebensmittel und des Lebensstils werden die Kochrezepte und die Regeln individuell angepasst und sind daher sehr tauglich für den Alltag.

Ayurvedisches Kochen ist phantasievoll und vollkommen undogmatisch. Nach individuellen Geschmack und Kulturkreis wird die Nahrung anders zubereitet, sodass sie für jeden einzelnen wohlschmeckend und sinnlich erfüllend ist.

Die Speisen werden nach den persönlichen Bedürfnissen zur Heilung, zum Glücklichsein, zur Erneuerung der Körpergewebe und auf die persönliche Entwicklung abgestimmt.

Entsprechend des allgemeinen Gesundheitszustandes können abgestimmte Diäten und Kuren den Heilungsprozess positiv unterstützen.

Grundregeln der Ayurveda-Ernährung

Neben dem individuellen Stoffwechsel- und  Konstitutionsausgleich gibt es in der ayurvedischen Ernährungsform noch einige Grundregel die jeder in seiner eigenen Ernährung berücksichtigen sollte. 
Dadurch wird die Gesundheit und die Leistungsfähigkeit gefördert und das individuelle Dosha- Gleichgewicht ausbalanciert. 
Diese Regeln lassen sich ohne viel Aufwand in den täglichen Speiseplan und der Nahrungszubereitung mühelos integrieren.

Sieben Tipps der ayurvedischen Ernährung....

Trinken zu den Mahlzeiten vermeiden
Zum Essen am besten gar nichts trinken oder nur in Maßen um das Verdauungsfeuer nicht zu löschen. Für die allgemeine Aufnahme von Flüssigkeiten sind warmes Leitungs- oder stilles Mineralwasser und Kräutertees am besten geeignet.

Nicht zu viel und in Ruhe essen
Die Verdauung kann nur wirklich richtig in Gang kommen, wenn der Magen nur zu 3/4 gefüllt ist. Ist der Magen zu voll wird das Verdauungsfeuer (Agni) erstickt und die Folge sind Blähungen und Völlegefühl. Da die Verdauung bereits im Mund beginnt ist richtiges kauen sehr wichtig. Somit wird dem Magen und dem Darm im Vorfeld schon eine Menge arbeit abgenommen. Genießen Sie in aller Ruhe das Essen.

Selbst gekochte und warme Speisen essen
Damit die Verdauung, der Stoffwechsel und die Nährstoffverteilung richtig funktionieren, sollte die Nahrung warm und gekocht sein. Kalte und rohe Lebensmittel sind für unseren Darm schwer verdaulich und sollten daher nur in kleinsten Mengen verzehrt werden.

In angenehmer Umgebung essen
Das Essen sollte immer mit viel Aufmerksamkeit in einer behaglichen Atmosphäre stattfinden. Emotionale Diskussionen, Streitgespräche, Fernsehen oder viele Gespräche während des Essens stören die Verdauung und langfristig auch die Gesundheit.

Nur bei Hunger essen
Wenn der Körper Hunger verspürt ist es ein Zeichen dafür, dass das Verdaungsfeuer (Agni) gut brennt und das Essen gut verdaut werden kann. Um die Verdauung und den Stoffwechsel nicht zu Stören sollte auf  Zwischenmahlzeiten verzichtet werden. Drei Mahlzeiten zu festen Uhrzeiten ist für den Körper und die Gesundheit am effektivsten. Abends auf  keinen Fall Käse, Joghurt und säuerliche Speisen zu sich nehmen, da es die Transportfunktion (Srotas) erheblich beeinträchtigt.

Auf hochwertige Lebensmittel achten
Es sollten Nahrungsmittel aus der näheren Umgebung und der jeweiligen Saison verwendet werden. Schädlich für unseren Organismus sind Produkte die mit Düngemittel, Konservierungsmitteln, Schadstoffen oder Insektiziden belastet sind. Daher bietet die beste Qualität der Eigenanbau von Obst und Gemüse oder Bioläden.

Bei der Zubereitung und Nahrungsauswahl auf  Individualität achten
Die Wahl der Nahrungsmittel sollten der eigenen Verträglichkeit und den Vorlieben entsprechen. So ist gewährleistet, das die Konstitution (Prakriti) sowie der momentanen Gesundheitsstörung (Vikriti) berücksichtigt wird.

Drei Prinzipien des Lebens (Doshas)

In der Typologie spricht man von drei unterschiedlichen Lebensenergien, den sogenannten Doshas:

 

  • Vata (Wind, Luft und Äther), das Bewegungsprinzip
  • Pitta (Feuer und Wasser), das Feuer- bzw. Stoffwechselprinzip
  • Kapha (Erde und Wasser), das Strukturprinzip


Dosha bedeutet wörtlich übersetzt „Fehler (potential)“.


Diese kommen nach ayurvedischer Vorstellung in jedem Organismus vor, da sie gemeinsam alle Vorgänge des Organismus ermöglichen.

In einem gesunden Organismus sollten sich diese „Bioenergien“ in einem harmonischen Gleichgewicht befinden, da sie sonst Fehler im System hervorrufen. Im Gesamteindruck gibt es bei jedem Individuum ein oder zwei generell vorherrschende Doshas, seltener sind alle drei gleich stark ausgeprägt.

Wie das Verhältnis der Doshas zueinander sein sollte, wird in Indien zusätzlich aus dem astrologischen Horoskop des Patienten (Prakriti-Analyse) abgeleitet. Um diese rechte Balance wiederherzustellen und angesammelte Schlacken auszuleiten, werden Ernährungstherapie, Ordnungstherapie, Pflanzenheilkunde und bestimmte Reinigungsverfahren (Panchakarma) eingesetzt.

Zu diesen Panchakarma gehören unter anderem Fasten, Bäder, Einläufe, außerdem noch Massagen, Yoga- und Atemübungen, Farb- und Musiktherapie und der Einsatz vieler ayurvedischer Arzneimittel.




Quelle: Wikipedia

Fotos:   Canva